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Corona-Informationen für die Kindertagespflege

Letzte Änderungen der Teststrategie in der Kindertagespflege

In einem Schreiben vom 06.05.2022 an die Eltern hat das Sozialministerium einige Änderungen der Teststrategie in der Kindertagespflege mitgeteilt.

- Für Kinder ab dem 1. Lebensjahr wird künftig zweimal pro Woche ein kostenloser Corona-Test zur Verfügung gestellt.

- Die verpflichtende 8-Tages-Testung nach einem positiven Fall entfällt. Die Eltern sollten aber bei Auftreten eines positiven Falls in der Kindertagespflegestelle insbesondere auf das Auftreten von Symptomen bei ihrem Kind achten.

Hier können  Sie das Schreiben als Datei herunterladen.

Bei Rückfragen können Sie sich an das
Landesjugendamt (landesjugendamt@soziales.saarland.de,
Tel.  0681/ 501- 00) oder die
Servicestelle Kinderbetreuung & Kindertagespflege
(info@service-kinderbetreuung.de Tel. 0681/8308626).

Teststrategie in der Kindertagespflege

Die aktuelle Omikron-Welle in der Corona-Pandemie hat zu einem massiven Anstieg von Fallzahlen geführt. Die saarländische Landesregierung hat daraufhin ihre Teststrategie für die Kindertagespflege angepasst. Darauf weist sie in zwei Informationsschreiben vom 03.02.2022 an die Kindertagespflegestellen und die Eltern hin. Das Jugendamt des Regionalverbandes Saarbrücken hat die wesentlichen Änderungen in einem eigenen Infoschreiben vom 04.02.2022 zusammengefasst.

Folgende Änderungen gelten ab sofort:

- Die freiwillige Testung von Kindern in der Kindertagespflege wird auf 3 Testungen pro Woche ausbebaut.
- Kinder ab dem 3. Lebensjahr sollen 3 Mal wöchentlich in der Kindertagespflege mit den zur Verfügung gestellten Lollitests für Kinder über 3 Jahren von der geschulten Kindertagespflegeperson getestet werden.
- Auch Kinder ab dem 1. bis zum 3. Lebensjahr werden nun in die freiwilligen Testungen einbezogen. Die Testung der Kinder unter 3 Jahren erfolgt durch die Eltern. Dafür werden jetzt auch Lollitests für Kinder unter 3 Jahren eingesetzt, die von den Kindertagespflegestellen an die Eltern weitergegeben werden. Die Eltern können die Testung im Rahmen einer qualifizierten Selbstauskunft nachweisen.
- Tritt ein Infektionsfall in der Kindertagespflegestelle auf, müssen alle Kinder, die weiterhin die Kindertagespflege besuchen möchten, an 8 aufeinanderfolgenden Tagen getestet werden. Kinder ab 3 Jahren können in der Kindertagespflegestelle getestet werden, Kinder ab dem 1. bis 3. Lebensjahr werden ausschließlich durch die Eltern getestet. Auch diese Testungen sind durch eine qualifizierte Selbstauskunft nachzuweisen.
- Wenn Eltern nicht möchten, dass ihre Kinder nach einem Infektionsfall getestet werden, dürfen die Kinder in dieser Zeit die Kindertagespflegestelle nicht besuchen.
- Sobald ein Verdacht auf einen positiven Corona-Fall besteht, ist die Kindertagespflegeperson verpflichtet, in der Kindertagespflegestelle eine medizinische oder FFP 2 Maske zu tragen.

Hier die verschiedenen Rundschreiben und Formblätter zum Download:
- Rundschreiben Sozialministerium an Eltern
- Rundschreiben Sozialministerium an Kindertagespflegestellen
- Rundschreiben Jugendamt im  Regionalverband Saarbrücken an Kindertagespflegestellen
- Musterformular Qualifizierte Selbstauskunft

Hier nun noch verschiedene weiterführende Informationen aus Rundschreiben von November 2021.

„Lollitests“ für Kinder über 3 Jahren in den Kindertagespflegestellen
Zur Durchführung in den Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen werden sogenannte „Lollitests“ für Kinder über 3 Jahren zur Verfügung gestellt. Die Durchführung wird in einem Schulungsvideo erklärt. Dieser Lollitest gilt nicht als Laientest. Bevor Kindertagespflegepersonen Lollitests an Kindern von 3 bis 6 Jahren durchführen dürfen, müssen sie sich das Schulungsvideo ansehen und anschließend schriftlich formlos (bspw. per Mail: info@service-kinderbetreuung.de) bestätigen, dass sie sich das Video bis zum Schluss angesehen haben und die Handhabung bzw. Durchführung der Testung von ihnen verstanden worden ist.

Hier finden Sie eine Anleitung „Lollitest in 10 Schritten“ zum Download. Den Link zum Schulungsvideo finden Sie hier.

Sofern Erziehungsberechtigte möchten, dass ihr Kind im Alter zwischen 3 und 6 Jahren in der Kindertagespflegestelle von der Kindertagespflegeperson getestet wird, benötigt diese vorab die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten. Die Einverständniserklärung verbleibt in der Kindertagespflegestelle.

Hier finden Sie die Einverständniserklärung zum Download.

„Nasale Tests“ für Kinder über 3 Jahren durch die Eltern
Das Landesjugendamt stellt auch „Nasale Antigenschnelltests“ für die Eltern zur Verfügung, damit, sollte es zu einem Infektionsfall kommen, die achttägige Freitestung ggfs. zu Hause von den Eltern durchgeführt werden kann. Die nasalen Tests dürfen auch von Laien durchgeführt werden. Das Ergebnis der zu Hause durchführten Tests teilen die Eltern der Kindertagespflegestelle über das Formblatt „Elternauskunft“ mit.

Hier finden Sie einen Link zum Elternvideo „Nasaler Test“ und das Formblatt „Elternauskunft“ zum Download.

Bei Rückfragen können Sie sich an das
Landesjugendamt (landesjugendamt@soziales.saarland.de,
Tel.  0681/ 501- 00) oder die
Servicestelle Kinderbetreuung & Kindertagespflege
(info@service-kinderbetreuung.de Tel. 0681/8308626).

Verschiedene Informationen zur Kindertagespflege in der Pandemiezeit

Der Bundesverband für Kindertagespflege (BVKTP) hat auf seiner Internetseite eine Vielzahl interessanter Informationen zum Thema "Kindertagespflege und Corona" zusammengestellt, etwa zum Umgang mit Verdachtsfällen, pädagogische Tipps zur Arbeit mit dem Kindern sowie zu rechtlichen und finanziellen Fragen.

Hier finden Sie den Link zur Internetseite des BVKTP.

Hygieneempfehlungen für Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege

Das saarländische Landesjugendamt hat im November 2021 eine Fortschreibung der Hygieneempfehlungen für Kindertageseinrichtungen veröffentlicht. Diese Hygieneempfehlungen gelten auch für die Kindertagespflege. Sie enthalten verschiedene Hinweise, wie ein Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen organisiert werden sollte. Im Einzelnen gibt es Empfehlungen zum „Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes“, zum „Lüften“, zum „Singen, Feiern und zu Veranstaltungen“, zu „Spaziergängen und Ausflügen“, zur „Bring- und Abholsituation“, zu „Eingewöhnungen“, zum „Schlafen und Ruhen“ und zum „Ausschluss an der Teilnahme am Bildungs- und Betreuungsangebot einer Tagespflegestelle“.

Die vollständigen Hygieneempfehlungen können Sie hier als Datei herunterladen.

Leitfaden „Umgang mit Krankheitszeichen“ auch als Orientierung für die Kindertagespflege

Im Oktober 2021 hat die saarländische Landesregierung im Rahmen der "Informationen zu den Hygieneregelungen an Schulen und zum Kita-Regelbetrieb" die Informationen zur "Schnupfenregelung" überarbeitet. Ein Leitfaden gibt Hinweise zum Umgang mit Krankheitsanzeichen in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen. Es geht um die Frage: Beim Vorliegen welcher Krankheitsanzeichen darf ein Kind die Kindertageseinrichtung (KiTa) oder Schule besuchen, und wann nicht. Dieser Leitfaden könne auch in der Kindertagespflege als Orientierung dienen.

Sie können den Leitfaden "Umgang mit Krankheitsanzeichen" hier als Datei herunterladen.

Kostenfreie Antigen-Schnelltests für Kindertagespflegepersonen

Weiterhin stehen Kindertagespflegepersonen aufgrund der COVID-19-Pandemie vor großen Herausforderungen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit. Inzwischen sind wichtige Schritte für mehr Sicherheit im beruflichen Alltag der Kindertagespflege erfolgt.

Der Regionalverband Saarbrücken hat veranlasst, dass Kindertagespflegepersonen mit kostenlosen Antigen-Schnelltests über die Servicestelle Kinderbetreuung & Kindertagespflege versorgt wurden. Wenn nötig, können weitere Tests über die Servicestelle bezogen werden.

Diese sind zur Überprüfung der eigenen Gesundheit gedacht, sie erbringen kein zum Einkaufen oder für andere Aktivitäten anerkanntes Testergebnis. Dazu müssen auch weiterhin ein offizielles Testzentrum bzw. eine entsprechende Arztpraxis oder Apotheke aufgesucht werden.

Kindertagespflegepersonen, die keine Schnelltests mehr benötigen, weil sie ggf. einen ausreichenden Impfschutz oder einen Schutz wegen Genesung aufgebaut haben, werden gebeten, die Servicestelle darüber per Mail oder Telefon kurz zu informieren.

Bei Fragen stehen die Mitarbeiterinnen der Servicestelle gerne zur Verfügung.

Servicestelle Kinderbetreuung & Kindertagespflege
Futterstraße 3
66111 Saarbrücken

Tel. 0681 8308626
E-Mail info@service-kinderbetreuung.de

Ausweitung des Kinderkrankengeldes ab Januar 2021

Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat haben beschlossen, die Kinderkrankentage pro Elternteil und Kind im Kalenderjahr 2021 von 10 auf 20 Tage zu verdoppeln (für Alleinerziehende auf 40 Tage) und eine Inanspruchnahme auch bei geschlossenen Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Schulen bzw. einem eingeschränkten Betrieb zu ermöglichen. Darüber informierte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Anträge für das Kinderkrankengeld sind durch die Eltern bei der zuständigen gesetzlichen Krankenkasse zu stellen. Sollten Krankenkassen einen Nachweis durch die Einrichtungen verlangen, hat das BMFSFJ eine Musterbescheinigung entwickelt, die von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Schulen verwendet werden kann und eine Ergänzung zum formellen Antrag bei der gesetzlichen Krankenversicherung darstellt. Sie können die Musterbescheinigung hier als Datei herunterladen.

Weitere Informationen zum Kinderkrankengeld erhalten Sie auf der Internetseite des BMFSFJ.

Aktuelle Corona-Informationen des Gesundheitsamtes

Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbrücken hat die wichtigsten Informationen rund um das Thema Corona auf einer Internetseite zusammengefasst. Speziellere Themen werden auf Unterseiten behandelt. Dort sind die wichtigsten Dinge auch in Leichter Sprache erklärt. Darüber hinaus finden Sie hier Wissenswertes über die aktuelle rechtliche Situation, die Entwicklung der Fallzahlen im Regionalverband sowie weitere wichtige Infos und Tipps.

Hier der Link zur Internetseite: Informationen zum Coronavirus im Regionalverband

Regionalverband Saarbrücken Lokale Bündnisse für Familie bfw – Unternehmen für Bildung